Schweizer Meisterschaften ein Voller Erfolg für den BCO

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Am Wochenende fand in der BFO Halle in Brig das Highlight des Jahres für alle Badminton Junioren der Schweiz statt. Der BC Olympica Brig veranstaltete die Schweizer Meisterschaften der Junioren. Und das Turnier war sowohl organisatorisch als auch spielerisch ein Erfolg.

„Wir haben uns monatelang auf dieses Event vorbereitet und wollten für alle Spieler und Zuschauer optimale Bedingungen schaffen, was uns auch gelungen ist. Dank der grossartigen Arbeit unserer Helfer haben wir nur positive Rückmeldungen bekommen. Alle haben sich sehr wohl gefühlt und freuen sich schon, wieder zurück nach Brig für das nächste Turnier zu kommen.“ Kommentierte Marco Fux, Präsident des BC Olympica Brig, sichtlich zufrieden.

Nicht nur logistisch war die Veranstaltung ein Erfolg.

Auch die Spieler des BC Olympica Brig konnten in ihrer Heimhalle grossartige Erfolge feiern.

Salome Näpfli wurde im Damendoppel U19 Schweizer Meisterin. Mit ihrer Partnerin Linda Rohrer vom BC Adliswil verlor sie keinen Satz und gewann souverän ihren ersten Titel bei den Schweizer Meisterschaften.

Die 2. Medaille ist eine Überraschungsgeschichte. Bis einen Tag vor Turnierbeginn war Janno Millius im Herrendoppel U17 noch gar nicht gemeldet. Aber aufgrund einen krankheitsbedingen Ausfalls wurde er angefragt und startete doch im Herrendoppel mit seinem Partner Thibaut Gaillard vom BC Ostermundigen-Bolligen.

Und diese Kombination funktionierte. Die Beiden, die noch nie vorher zusammen gespielt hatten, besiegten unter anderem die an 4 gesetzten Spieler und spielten sich bis ins Halbfinale vor, wo sie dann an den an Nummer 1 gesetzten scheiterten, aber eine Bronzemedaille mit nach Hause nehmen durften.

Eine Enttäuschung erlebte die jüngste Spielerin im BCO Kader. Gaelle Fux, die in den letzten eineinhalb Wochen leider erkrankte und nicht trainieren konnte, verlor schon im Viertelfinale.

„Sie ist natürlich sehr traurig. Aber ich bin mir sicher sie wird stärker wieder zurückkommen. Sie ist eine Kämpferin. Dieses Mal hatte sie etwas Pech, aber so ist das im Sport. Beim nächsten Mal sieht es wieder anders aus.“ Konstatierte Kai Waldenberger.

Alle anderen Spieler gingen leider leer aus, zeigten aber gute Leistungen, mussten aber auch erkennen, dass man von den besten Spielern der Schweiz nichts geschenkt bekommt. Aber alle Spieler werden daraus noch mehr Motivation ziehen und noch härter an sich arbeiten, um im nächsten Jahr erfolgreicher zu sein.

Walliser Bote

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